Baby-Osteopathie

Mit ihren Händen lesen Osteopathen die Landkarte der kindlichen Seele: die Umstände der Zeugung. Die Stressmomente der Schwangerschaft. Die Dauer der Wehen. Den Verlauf der Geburt. Und auch die Entwicklung danach zeigt sich in allen Muskeln, Organen und Geweben und kann zu Störungen in den Bewegungsabläufen und der Entwicklung insgesamt führen.

 

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DAS ZIEL: Die Auswirkungen der gesamten Umstände einer Schwangerschaft und ihrer Folgen und die kindliche Entwicklung danach so auszurichten, sodass sich alle Organsystem frei bewegen können.  

∞ Ein Baby, das z. B. mittels einer Zange oder Saugglocke am Köpfchen ins Leben gezogen wird, bleibt innerlich oft in der spiralförmigen Bewegung seiner Wirbelsäule stecken. 

∞ Sauerstoffmangel bei der Geburt führt unter Umständen zu Verkrampfungen, die durch die sanften Hände der Osteopathie wieder gelöst werden können. Sie bringt die natürliche Bewegung zu ihrem gedachten Ende und setzt damit einen neuen referenzpunkt im Gehirn: Das Baby kann sich gerade aus- und später gerade aufrichten.

Richtig auf der Erde ankommen

Die Neurobiologie ist sich längst klar darüber, dass die neun Monate im Mutterleib Weichen stellen … die kleinen Sünden und die größeren Ausrutscher, der heftige Streit oder die paar Pfunde zuviel.  

Zusammen mit den ersten 36 Monaten im Leben eines Kindes entscheiden die neun Monate der Schwangerschaft zu 90 Prozent darüber, ob aus einem winzigen Embryo ein glücklicher Mensch wird. Zu dieser Erkenntnis gelangten die namhaftesten Neurobiologen der Welt, unter ihnen Prof. Dr. Gerald Hüther von der Universität Göttingen, eine Kapazität auf diesem Gebiet.

 

DER WEG: Jedes Erlebnis hinterlässte einen Abdruck, den ein(e) Osteopath(in) in den noch beweglichen Schädelplatten des Babys, den Geweben, Muskeln und Gelenken als Verspannung oder Verklebung tasten und spüren kann. Es ist wie bei einem Stein, den man ins Wasser wirft: Er verursacht immer größere Kreise (Blockaden) nach außen – weg von der ursprünglichen Verletzung und hin zu anderen Geweben. 

 

Für ein Neugeborenes können die sanften Griffe so wichtig sein wie die Hilfestellung einer Hebamme bei der Geburt. Denn dass ein Baby "draußen" ist, bedeutet längst nicht, dass es auch angekommen ist. Der ungeheure Druck, der während der Geburt auf Kopf und Körper des Säuglings wirkt – mit einer Intensität, die ein Erwachsener nicht überleben würde – ist nur ein Aspekt, der das Kind nach der Geburt massiv in seiner Beweglichkeit und Entspannung einschränken kann.

 

 WEITERE GRÜNDE (u. a.)

 

∞ falsche Wehen lange vor der Geburt

∞ Stress und Muskelverspannungen

∞ alle Arten von Drogen, Zigaretten, Alkohol

∞ traumatische Erlebnisse der Mutter (dazu reicht zum Beispiel ein heftiger Streit), Existenzängste, sexuelle Übergriffe

∞ ungewollte Schwangerschaft

∞ vorzeitige Wehen, Cerclage, u. U. in Kombination mit Wehenhemmern

medikamentöse Wehenförderung

∞ Angst der Mutter, generell und vor der Geburt

∞ frühzeitig geplatze Fruchtblase

∞ besonders schmerzhafte Wehen

∞ Geburtsstillstand

∞ Nabelschnurverschlingung um den Hals

∞ Sauerstoffmangel (!) des Babys

∞ Frühgeburt

∞ Zange, Saugglocke, Kaiserschnitt, die die physiologische Geburtsentwicklung unterbinden

∞ Neugeborenengelbsucht

∞ Dreimonatskoliken

∞ vermehrtes Spucken, Magenpförtnerkampf

 

 

Mehr Informationen: www.kinderosteopathen.de/home/

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