Teamwork

Quer durch die Republik, in Deutschland, Österreich und der Schweiz, gibt es inzwischen LNB-Therapeuten, die die Methode nach Liebscher-Bracht in ihr professionelles Portfolio aufgenommen haben. Über 1600 an der Zahl, beginnen sie allmählich, die Schmerzlandschaft rund um den störanfälligen Bewegungsapparat zu verändern.

Voraussetzung, um praktizieren zu dürfen, sind eine entsprechende Vorbildung, z. B. als Arzt, Heilpraktiker oder Physiotherapeut mit entsprechendem Abschlusszertifikat.

In 4-tägigen Seminaren wird das anatomische Wissen um die Schmerzpunkte erweitert, die Roland Liebscher-Bracht als die jeweiligen Brennpunkte der Blockade ausgemacht hat. Und dann folgt für alle, die Feuer gefangen haben, lebenslange Weuterbildung, Seminare zu bestimmten Gelenkthemen, die Möglichkeit, LNB-Motion zu unterrichten. Wenn man Roland Liebscher-Bracht beim Unterrichten zuschaut, wird der Ingenieur in ihm sichtbar, der den menschlichen Körper in allererster Linie aus seinen mechanischen und maschinellen Abläufen heraus begreift. In seiner inneren Welt ist kein noch so winziges Gelenk, keine noch so feine Mikozirkulation sinnlos. Vor seinem innerem Auge läuft präzise ab, wo sich Zahnräder verhakt haben und wie man sie wieder lösen kann.

 

Und während er erklärt, welche Bänder und Faszien und Fasern wie und wo blockieren und dass der Schmerz uns lediglich warnen will, noch weiter in die falsche Richtung zu gehen, behandeln sich die Ärzte und Therapeuten gegenseitig. So bekommen sie sofort ein lebendiges Gefühl dafür, wo die wunden Punkte sitzen, wo Engpassdehnungen von Nöten sind, wie sie die genauen Punkte finden und ob sie besser mit ihren Fingern, Händen oder Ellbogen an den richtigen Stellen drücken.

"Im Durchschnitt", sagt Roland Liebscher-Bracht, "kommen die Ärzte und Therapeuten mit 1 bis 2 Schmerzzuständen im Bewegungsapparat. Und sie wissen trotz allen Wissens nicht, wie sie sich selbst helfen können." Ihr Zustand wird auf einer riesigen Tafel dokumentiert und beginnt auf der Skala immer mit 100 % Schmerzen. Sie gehen in der Regel schmerzfrei, mit 0 % und vollgetankt mit neuer Energie.

Die verklebten Gewebe wieder voneinander lösen zu lassen und die Nahrungskanäle zu öffnen – das ist die eine Seite der Schmerztherapie. Die andere ist, diese Kanäle auch offen zu halten durch ein knackiges, kurzes Bewegungsprogramm, das man selbst täglich durchführt.

Zwischen den Unterrichtseinheiten bringt der Schmerzspezialist den gesamten Saal in Wallung. Am Ächzen und Seufzen der Probanden ist zu hören, dass immer und überall noch Raum ist für ein bisschen mehr Dehnung, für etwas größere Flexibilität.

Die Übungen wecken nicht nur den Körper aus seinem Halbschlaf, sondern betanken auch das Gehirn mit neuer Frische. 

 

Dr. Petra Bracht sorgt dafür, dass die Mitarbeiter in ihrem Praxisteam am eigenen Leib erfahren, wie sich LNB anfühlt. "Die Alternative zum herkömmlichen Schmerzverständnis theoretisch zu kennen ist etwas völlig anderes, als den Effekt selbst zu erleben."

Jeder wird gehört, jeder wird gefragt, wie er LNB erlebt. "Das ist der Wahnsinn, was da manchmal rauskommt", sagt sie, "so schöne Sätze, auf die wir selbst nie gekommen wären."

Wie zum Beispiel dieser: "Der Schmerz ist ein Zeichen der Liebe deines Körpers zu dir. Er will dir sagen: Schau hin."

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