Das Team

Das Team um Prof. Ernst steht in der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde vor einer großen Herausforderung. Denn wenn zum Beispiel Eltern kommen, deren Kind ohne Operation niemals wird hören können, dann ist die ganze Skala von technischer Forschung, operativem Können und menschlicher Zuwendung gefragt. Die ganze Familie muss in ein Netzwerk eingebettet werden, für das in der Klinik die Weichen gestellt werden. Und die Lebensqualität des Kindes wird für immer davon beeinflusst sein, wie achtsam jeder einzelne mit seinen Bedürfnissen und Ängsten umgeht. Der Eingriff selbst ist nur der Anfang eines langen Weges, den Eltern und Kind von nun an gehen müssen, damit die Kleinen die Behinderung des Hörens nicht als solche empfinden.

"Jeder von uns – ob Arzt, Pfleger oder Schwester – muss gut zuhören können. Keiner unserer Patienten soll jemals mit dem Gefühl die Klinik verlassen, einfach mal schnell abgefertigt worden zu sein. Wenn man all das, was wir hier machen, gut machen möchte, wenn man den Patienten wirklich helfen will, dann geht das alles nicht ohne ein gut funktionierendes Team." 

 

Stellvertretender Klinikdirektor ist Privatdozent Dr. med. Rainer O. Seidl, der Leiter des Zentrums für Klinische Technologieforschung ist Prof. Rolf-Dieter Battmer. Die Pflegeleitung hat Ricarda Tarkowski, bei der alle Betreuungsfäden zusammenlaufen.

"Ich mache das hier seit Jahren mit Herzblut – aber Herzblut ist auch nötig", sagt Prof. Ernst, "sonst kann man das nicht 12 oder mehr Stunden am Tag aushalten. Und weil das so ist, wie es ist, habe ich mir Kollegen gesucht, die genauso viel Freude an der Aufgabe haben wie ich. Zum Segen der Patienten.“

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Quer durch alle Altersklassen

Weil das Fach der HNO-Heilkunde und insbesondere die Behandlung von Schwerhörigkeit das ganze Altersspektrum umfasst – von den Kleinsten bis zu den Ältesten – ist ein besonder umfassendes Wissen von denen gefragt, die sich um ihre Belange kümmern, von der Pädiatrie (Kinderheilkunde) bis zur Geriatrie (Altersmedizin). Da sind unterstützende Netzwerke doppelt hilfreich. Die Bionic Ear Association hat zum Beispiel ein Mentorenprogramm entwickelt, indem sich Menschen mit Cochlea-Implantaten oder Eltern von Kindern, die damit versorgt wurden, austauschen können. Umfassende Information rund um das Thema Gehörlosigkeit gibt es hier.

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